28. Februar 2015

Salzburg detoxt. Eine Woche lang!

So, die Fastenzeit ist in vollem Gange. Ich habe mir heuer vorgenommen, in dieser Zeit vegetarisch zu leben und mich bis jetzt auch an diesen Vorsatz gehalten (selbstgefälliges Auf-die-Schulter-Klopfen). Das ist aber nicht genug, denn: meine Salzburger Blogger-Kolleginnen haben einen guten Einfluss auf mich und mich dazu gebracht, mich eine Woche zu - neudeutsch - detoxen. Aber in der Light-Version.
 


Detox heißt, den Körper zu reinigen. Einfach mal nicht den ganzen Blödsinn zu essen, dem man ansonsten so gerne verfällt. Das heißt für mich: eine Arbeitswoche lang keine verarbeiteteten und übersäuernden Lebensmittel (processed food, Kaffee, Fleisch, Weißmehl, Kuhmilch, Alkohol,  Süßigkeiten) zu essen. Also veganes Clean Eating mit viel Gemüse und mindestens zwei Litern Wasser pro Tag. Und einem Spaziergang - Bewegung an der frischen Luft gehört zu meinem Plan dazu!

Euch halte ich täglich auf dem Laufenden. Ich zeige euch das Rezept des Tages und berichte, was es den Tag über so zu essen gab. Ich werde meine Erfahrungen auch instagrammen (Hashtag #salzburgdetoxt) und dokumentieren, ob ich das Schwierigste geschafft habe: dem Kaffee zu entsagen.


Am Montag geht es los. Mal sehen, ob der morgige Sonntag noch zum Schlemmen oder schon zum Einstimmen genutzt wird. Haltet mir die Daumen - oder macht mit mir mit!

Auch diese tollen Frauen aus Salzburg sind mit von der Partie:

Eva von den Individualisten
Kathie von Kathies Cloud
Sabina von Sinneswunder
Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten
Caro von Gute Güte

25. Februar 2015

Istanbul-Foodwalk - meine Tipps.

In den Semesterferien zog es mich mal wieder ins Ausland. Nachdem Istanbul schon lange auf meiner bucketlist stand, wurde es Zeit dafür - auch wenn ich nicht vermutet hätte, dass das Wetter dort zu dem Zeitpunkt schlechter ist als in Österreich. Denn auch wenn es in die südliche Richtung ging, war das Wetter sehr winterlich.

istanbul girl

Die vier Tage in Istanbul habe ich sehr genossen. Die Stadt nimmt seine Besucher freundlich auf, ist weniger touristisch als ich vermutet hätte und herrlich gelassen. Auch die typisch melancholische Grundstimmung, hüzün, war zu spüren. Der Februar in Istanbul ist grau, friedlich und ein bißchen traurig.
Gegen Traurigkeit hilft Seelenfutter. Und davon gab es einiges in Istanbul.
Ich habe es euch im Rahmen eines Foodwalks aufgelistet. Perfekt für einen Tag in Istanbul, hier meine Verpflegungstipps:

17. Februar 2015

Gin in the Basement: Bananencocktail mit Gin.

So ihr Lieben, noch rechtzeitig vor der Fastenzeit präsentiere ich euch das Gin in the Basement Cocktailrezept für Februar. Im Jänner gab es einen Rosencocktail, doch dieses Mal entführe ich euch in fremdländische Gefilde! Es gibt einen exotischen Mix mit Banane, der einerseits an Sommer und Strand erinnert, andererseits nach ein bißchen Weihnachten schmeckt.

Also, raus mit den Eiswürfeln, ran an den Cocktailshaker, los geht's!

banana cocktail with gin


Zutaten für 1 Cocktail:
  • 2 cl Gin
  • 2 cl Baileys (oder ähnlicher Sahnelikör) 
  • 1 cl Vanillesirup
  • 10 cl Bananennektar
  • 5 cl Milch oder Sahne
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 8 Eiswürfel, Bananenscheibchen zum Dekorieren

banana cocktail with gin


Zubereitung:
  1. Alle Zutaten bis auf die Muskatnuss miteinander shaken. 
  2. In ein mit Eiswürfel gefülltes Glas geben und mit Muskatpulver und Bananen dekorieren.
  3. Prost!
Serviert in meinen allerliebsten Lieblingsgläsern.

11. Februar 2015

Phirni - indischer Milchreis.

Dieser Post geht an einem Mittwoch online, was ganz und gar falsch ist. Denn dieses Rezept ist ein ganz persönliches Sonntagsliebkind. Ich muss zugeben: ab und zu bestelle ich, an langweiligen, eintönigen Sonntagen, wenn ich zu faul bin, den Kochlöffel zu schwingen, gerne beim Inder meines Vertrauens. Zu Palak Paneer und Butter Chicken schummelt sich jedes Mal auch eine ganz bestimmte Nachspeise in meinen Warenkorb: Phirni.

Phirni (oder Firni) ist ein indischer Milchreis oder Reispudding, den man warm wie kalt essen kann. Mein Inder liefert ihn aber immer warm, deswegen empfehle ich euch diese Variante. Schwer nachzukochen ist er wirklich nicht - passt nur auf, häufig umzurühren, denn mir ist der Reispudding schon mal angebrannt, und das schmeckt wirklich fürchterlich.




Zutaten:

  • 35 g Reis, mehrmals gewaschen
  • 500 ml Milch
  • 5 EL Zucker
  • 5 Kardamomkapseln
  • 1 Prise Safran
  • 1 TL Pistazien, gehackt
  • 2 TL Rosenwasser


Zubereitung:

  1. Den gewaschenen Reis in eine Schüssel Wasser geben und etwa zwei Stunden ziehen lassen. Abgießen und in einer Küchenmaschine grob hacken (sollte die Konsistenz von groben Sand haben).
  2. Milch mit dem zerkleinerten Reis, Zucker, Kardamom und Safran aufkochen.
  3. Hitze reduzieren und etwa 1/4 h langsam zu einem dicken Brei einkochen - häufig umrühren!
  4. Kardamom entfernen, Rosenwasser einrühren und mit Pistazien bestreuen.