1. April 2015

Gastrokritik: Crêpe d'Or Salzburg.

Salzburg wird ein ganz klein wenig französisch.  Zumindest, was die Gastronomie angeht! In einem kleinen Eck in der Linzergasse, gleich beim Aufgang zum Kapuzinerberg, schmiegt sich das neue Crêpe D'Or an den Felsen. Und das verkauft Palatschinken in sämtlichen Ausführungen.

pariesenne palatschinken pfannkuchen

Palatschinken waren schon als Kind meine Leibspeise, und stehen bei mir nach wie vor in hohem Kurs. Deswegen war für mich klar: Das gehört getestet! Ich habe das Lokal allerdins nicht direkt vor Ort ausprobiert, sondern mir die Pfannkuchen nach Hause liefern lassen. Online habe ich die Speisekarte durchstöbert und mich anschließend für 3 verschiedene Crêpes entschieden (und ich sage es gleich: drei sind zu viel. Die Palatschinken sind riesig, mindestens doppelt so groß, wie die, die ich zu Hause fabriziere):


27. März 2015

Buchrezension: Balagan von Haya Molcho.

balagan kochbuch haya molcho

Ein neues Kochbuch hat Einzug gefunden in  meine Kochbuchbibliothek. Und wieder einmal ist es ein sehr schönes. Wunderbar gebunden in Schweizer Broschur. Soll heißen: es bleibt durch die hochwertige Bindung aufgeklappt liegen, obwohl es ein Softcover ist. 

tajine

Haya Molcho ist nicht nur die Frau des israelischen Pantomimes und Tänzers Samy Molcho (den ich sehr mag!), sondern auch Besitzerin der NENI-Restaurants in Wien. In diesen wird authentisch orientalisch gekocht. Denn Haya Molcho ist in Tel Aviv geboren und hat ein immenses Wissens über die Küche des Morgenlands.

orientalische küche

 

Klappentext

Geboren in Tel Aviv, aufgewachsen in Bremen, wohnhaft in Wien und verwurzelt mit den großen Küchen dieser Welt. Haya Molchos Leben und kulinarisches Schaffen sind geprägt von zahlreichen Reisen und ihren engen Verbindungen zu fremden Ländern. Dieses Buch erzählt in einzigartigen Bildern und Geschichten von sieben Tagen gelebtem „Balagan“: Haya Molcho hat mit verschiedenen Generationen eine Woche gekocht, gelacht, das Leben gefeiert. In ihren Rezepten verbindet sie die orientalische Küche mit europäischen Einflüssen, sie inspiriert zu frischen Kombinationen und eröffnet damit neue Genusshorizonte. Lassen Sie sich verführen!


auberginensalat

 

Mein Fazit

Balagan bedeutet soviel wie Durcheinander oder Chaos. Das Kochbuch von Haya Molcho orientiert sich am positiven Balgan: ein harmonisches, liebevolles Durcheinander an Menschen, mit denen man verschiedene Gerichte kocht.
Sieben Tage lang wurde für das Kochbuch gekocht, und jeder Tag behandelt ein Thema. Jedes Mal bereitet jemand anderes das Essen mit Haya zu. Mal geht es um Frühstück, mal um Gegrilltes - ein herrlich buntes Mischmasch an Gerichten.
Ein sehr warmherziges und intimes Kochbuch, das mit Fürsorge gestaltet wurde und nicht rasch produziert wirkt. Ich finde: Leicht nachzumachende Gerichte, mit wunderschönen Fotos. Eine Empfehlung!

19. März 2015

Meine 5 Tipps für bessere Foodfotos.

Wie ihr es besser machen könnt


Ich bin unter keinen Umständen irgendwie professionell unterwegs, was meine Fotos anbelangt. Allerdings merke ich selbst, wenn ich meine Fotos von früher anschaue, dass ich einen weiten Weg gekommen bin. Die Tipps, die mir geholfen haben, möchte ich nun mit euch teilen.


Tageslicht

Man kann es nicht oft genug sagen: Tageslicht ist das Wichtigste für eure Fotos. Essen unter einer Glühlampe wird immer unschön gelb oder orange. Selbst beim Nachbearbeiten kann man oft nicht mehr viel herausholen. Achtet aber auch darauf, dass euer Essen nicht direkt von der Sonne beleuchtet wird. Das kann scharfe Schatten und ebenfalls unnatürliches Licht erzeugen. Zieht vor das Fenster einen leichten, weißen Store: schon habt ihr einen Diffusor.

 

Aufbau

Versucht, mehrere Ebenen in eure Bildkomposition zu bringen. Stellt etwa den gefüllten Teller in der Vordergrund, während im Hintergrund der Topf zu sehen ist. Arbeitet mit Props und Accessoires. Stöbert auf Flohmärkten oder Ebay nach alten Schüsselchen, Besteck oder Stoff. Auch frische Blumen machen sofort etwas her! Ich habe einige Plastikblumen zuhause, die ich gerne im Hintergrund verwende.



Winkel

Spielt euch mit dem Winkel, aus dem ihr euer Foto aufnehmt. Probiert, aus verschiedenen Perspektiven zu fotografieren, steigt schon mal auf den Tisch und fotografiert das Gericht von oben herab. Und achtet, wohin euer Schatten fällt. Beim Fotografieren darf man sich bewegen! Hockt euch hin, legt euch hin, stellt die Kamera auf dem Bein ab - alles ist erlaubt. Oft wirken Details auch spannender als eine Totale. Dreht am Zoom eurer Kamera und probiert aus.

 

Hintergründe

Ich verwende oft Spanplatten als Hintergrund, die ich in verschiedenen Farben lackiert habe. Außerdem habe ich Fliesen im Bauhaus gefunden, die aussehen wie eine alte Holzplanke. Darüber hinaus besteht auch noch die Möglichkeit, sich Hintergründe, die man im Internet findet, als Poster auszuarbeiten. Oft findet man gratis Angebote für Texturen.



Nachbearbeitung

Man muss sich nicht gleich Photoshop kaufen, aber ein Programm, mit dem ihr eure Bilder nachbearbeitet, ist unumgänglich. Ich habe mir nach fünf Jahren Bloggens vor zwei Monaten Lightroom gekauft. Vorher habe ich nur mit Photoscape gearbeitet. Dieses Programm ist gratis und hat mir sehr hilfreiche Dienste geleistet. Den Rahmen für meine Bilder füge ich immer noch damit ein.

chocolate peanutbutter cupcakes

14. März 2015

Gin in the Basement: Klassischer Gin Fizz mit Ingwer.

Es geht weiter in meiner Reihe! Diesen Monat stellen wir uns bei Gin in the Basement auf die warmen Temperaturen ein und erfrischen uns mit einem Gin Fizz nach dem original Rezept nach Mixregeln der International Bartenders Association. Allerdings ersetzen wir den Zuckersirup durch Puderzucker, denn ich habe keinen Zuckersirup zuhause. Puderzucker löst sich viel leichter im Alkohol auf als Kristallzucker. Servieren soll man den Gin Fizz, der ursprünglich aus New Orleans stammt, übrigens im Highball-Glas ohne Strohhalm.

Ich proste euch zu und wünsche euch ein schönes Wochenende!


gin cocktail

Zutaten:
  • 4 cl Gin
  • 3 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 TL Staubzucker (Puderzucker)
  • 8 cl Soda- oder Mineralwasser
  • 2-3 hauchdünne Ingwerscheibchen

Zubereitung:
  1. Alle Zutaten, bis auf das Soda miteinander im Cocktailsshaker gut schütteln.
  2. In ein Glas Zitronenscheiben, Eis und Ingwerscheibchen geben und mit Soda aufgießen.