25. Januar 2015

Krapfen mit Marillenmarmeladefüllung.


Faschingskrapfen sind für mich ein Muss in der närrischen Zeit! Als gebürtige Obersteirerin tut es mir ja im Herzen weh, dass der Fasching in Salzburg so ignoriert wird. Ich reise deswegen am Faschingssamstag jedes Jahr in meinen Heimatort und mache dort verkleidet Ramba-Zamba. Um mich zu stärken - das bisschen Alkohol, das ich dann trinke braucht ja auch eine gewisse Unterlage - verdrücke ich da schon manch einen Krapfen.

faschingskrapfen berliner


Die allerbesten Krapfen macht übrigens die Oma meiner Freundin. Allerdings bekommen die nicht die Marmelade injiziert sondern werden damit getoppt: das ist dann ein Bauernkrapfen. Hier seht ihr allerdings meine Klassische Krapfenvariante (Krapfen. Nicht Berliner. Oder Pfannkuchen. Oder gar Donut.):


16. Januar 2015

Kleine Schokoküchlein.

Endlich Wochenende! Am Ende dieser Woche kam mir ein schwerer Seufzer aus. Ich hatte einige Überstunden zu leisten und, was noch schlimmer war: Ich musste zum Zahnarzt! Leider bin ich ein großer Hosenscheißer, was das anbelangt. Ich find den Zahnarztbesuch ganz gruselig.

Und nun trau ich mich und komme schon wieder mit einem süßen Rezept daher - da wird sich der Zahnarzt aber weniger freuen. Deswegen, liebe Leser: immer brav Zähne putzen - besonders nach so einer sündigen Gaumenfreude!

Meine kleinen Schokotörtchen haben von mir übrigens noch eine kleine Schneedecke bekommen. Der vor meinem Fernster ist nämlich schon weggeschmolzen und ich hab Sehnsucht nach ihm!



8. Januar 2015

Gin in the Basement: Gin-Rosen-Cocktail.

Ab Jänner wird es hier eine neue Reihe geben: Einmal im Monat möchte ich unter dem Motto Gin in the Basement Drinks präsentieren. Beginnen werde ich mit einigen Gincocktails - sollten mir dafür irgendwann die Ideen ausgehen, scheue ich mich nicht davor, auch mal Wodka oder Rum ins Glas zu mixen!

Aber lasst uns mit einem Gincocktail mit Rosengeschmack beginnen. Angelehnt an einen Gin Daisy (Limettensaft, Gin, Grenadine und Maraschinokirsche) ist der Gin Rose eine Eigenkreation von mir.


Ich weiß, dass es unter echten Barkeepern verpönt ist, zuviel Eis für Mixgetränke zu verwenden. Es verwässert den Alkohol und ändert bei längerer Stehdauer den Geschmack eines Drinks. Ich verwende jedoch Eis und empfehle, einfach den Cocktails schnell auszudrinken!


3. Januar 2015

We love Coffee Salzburg.


In einer Stadt finde ich es besonders schlimm, mitansehen zu müssen, wenn Geschäftslokale leer stehen. Sei es, dass die Lage schlecht ist, oder die Mieten zu hoch - es ist deprimierend. Dann aber zu sehen, dass jemand selbst aus dem kleinsten Fleckerl Raum noch was Spannendes anstellt, macht mir Freude.


So geschehen ist das am Mozartsteg, wo Janja Zlatic das kleinste Kaffeehaus Salzburgs, das We <3 Coffee, führt.
Im sogenannten Mauthäusl, wo bis 1920 wirklich Maut zu zahlen war, wenn man den Fußgängersteg über die Salzach nutzen wollte, schenkt sie Kaffee und Tee aus und bietet auch nicht zu verachtende Cookies an. Besonders bei den Chais hat sie eine grandiose Auswahl - sämtliche Elephant Chai Sorten, die es auf dem Planeten gibt, gibt es hier (mein Favorit ist der Orca Chai - himmlisch!).



Das Platzerl ist besonders schön im Sommer, doch im Winter hat es auch seinen Reiz. Da es genau an der O-Bus-Haltestelle Mozartsteg liegt, ist es perfekt, um sich seinen Morgenkaffee auf dem Weg zur Arbeit zu holen. Und ein Morgencookie. Und eines für Mittag gleich dazu...



Und für die, die sich im Winter die Zehen abfrieren, gibt's sogar Sporer-Punsch. Der wärmt einen bis in die Haarspitzen!