26. November 2014

Weihnachtskekse: Orangenschnitten.

Dieses Jahr hatte ich beim Keksebacken einige Probleme. Gleich zwei neue Sorten, die ich ausprobiert habe, haben sich als Totalfail heruasgestellt und sind im Backrohr total zerlaufen. Argh. Hab ich geflucht und geschimpft vor dem Ofen! Sehr deprimierend ist sowas. Hier aber nun Orangenstäbchen, eine sehr sichere Bank. Ganz einfach zu machen, ohne Verlauf-Problem und aus einem Kochbuch, das schon mindestens sechzig Jahre auf dem Buckel hat. Sowas mag ich!



Zutaten Teig: 
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver 
  • 70 g Zucker 
  • 1 Pkg Vanillezucker 
  • 1 Ei 
  • 120 Butter 
Füllung: 
  • 120 g geriebene Mandeln 
  • 150 g Zucker
  • Abrieb und Saft von einer Orange 


Zubereitung:
  1. Butter in Stücke schneiden, mit Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Ei rasch einen Teig kneten. 
  2. Für die Füllung Mandeln, Zucker, Orangenabrieb und -saft vermengen. 
  3. Teig in zwei Teile teilen, beide auf 25 mal 30 cm ausrollen. 
  4. In die Form legen und mit der Füllung bestreichen (am Rand ca 1 cm frei lassen), zweite Teigplatte daraufgeben und an den Rändern etwas andrücken.
  5. Bei 180° ca 20 min backen.
  6. Nach dem Auskühlen in 1 cm breite Schnitten schneiden.

Wie ging es euch beim Backen? Ist alles so geworden, wie ihr es wolltet?

 
Vor einem Jahr gab es: Käferbohnen nach Jamie Oliver.
Vor zwei Jahren gab es: Chioccolata.
Vor drei Jahren gab es: Nussbrioche.


 

16. November 2014

Kürbisravioli.

Wenn doch das Wochenende nicht immer so schnell vorbeigehen würde! In letzter Zeit komme ich kaum mit meiner Freizeit aus. Den Freitag und Samstag habe ich in Wien auf der Interpädagogica und am sehr frühzeitigen Christkindlmarkt am Spittelberg verbracht, und kaum war ich zuhause, standen auch schon die lieben Schwiegereltern vor der Tür und wollten bekocht werden.

Ich ließ mich auch nicht lumpen und investierte recht viel Zeit in eine etwas aufwändigere Vorspeise, die ich nur weiterempfehlen kann.
Zur Füllung muss ich jetzt eines sagen - ich hab sehr nach Daumen mal Pi gekocht und versuche, die Einheiten so gut wie möglich zu erinnern. Aber ich würde euch empfehlen, einfach zwischendrin immer wieder abzuschmecken. Die Füllung sollte durchaus würzig sein, um in der Nudelhülle geschmacklich nicht unterzugehen.



Zutaten Teig (für ca. 18 Stück):
  • 90 g Mehl
  • 15 g Hartweizengrieß
  • 1 Ei 

Füllung:
  • 1/8 Hokkaidokürbis (kleines Eckchen reicht!)
  • 1 Sardelle
  • 1 in Öl eingelegte Tomate
  • 3 EL Schlagobers
  • 1 TL Rosmarinnadeln
  • 1 Eigelb zum Bestreichen


Zubereitung:
  1. Aus den Teigzutaten einen Nudelteig kneten. 20 min rasten lassen und zu einem dünnen Teig rollen oder durch die Nudelmaschine drehen.
  2. Den Hokkaido über Dampf dünsten und mit den restlichen Zutaten pürieren.
  3. Ein Stückchen Teig abschneiden, einen Nudelformer damit auslegen, mit etwas (ca. 1/2 TL) Füllung belegen.
  4. Die Ränder mit Eigelb bestreichen und fest zusammendrücken.
  5. So verfahren, bis entweder der Teig oder die Füllung verbraucht ist.
  6. In Salzwasser 4 min kochen.


Vor einem Jahr gab es: Kürbisstrudel mit Schafkäse und Speck.
Vor zwei Jahren gab es: Winegret - bulgarischer Salat.
Vor drei Jahren gab es: Schokomousse-Chai-Cupcakes.

10. November 2014

Weihnachtskekse: Himbeerschaum-Stangerl.

Schaumstangerl. Oder Himbeerschokostangerl. Oder Schneestangerl. Ach, tausend Namen würden mir für diese Leckerei einfallen!
Gestern war es endlich so weit, abends um sechs hab ich mir die Schürze umgebunden, Tom Waits aufgedreht und habe mit der diesjährigen Weihnachtsbacksaison begonnen. Angefangen hab ich mit diesen einfachen Stangerln, die man auf einem Blech backen und dann ratzfatz schneiden kann.
Und drinnen sind nur Köstlichkeiten. Feinbittere Schokolade und fruchtiges Himbeergelee. Hoffentlich halten mir die eine Weile...




Zutaten für 1 Blech:
  • 100 g Butter
  • 150 g Staubzucker
  • 1/2 TL Rum
  • 1 Packerl Vanillezucker
  • 50 g Bitterschokolade
  • 2 Eier
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Milch
  • 200 g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 150 g Zucker für den Eischnee
  • 200 g Himbeergelee


Zubereitung:
  1. Staubzucker und Vanillezucker mit Rum und zimmerwarmer Butter schaumig rühren.
  2. Kochschokolade im Wasserbad erwärmen, mit Dottern, Milch und Zitrone zur Buttermischung geben und unterrühren.
  3. Das mit Mehl vermischte Backpulver einrühren.
  4. Teig zwischen zwei Backpapiere legen und mit einem Nudelwalker ausrollen. Obere Folie vorsichtig abziehen und auf einem Blech bei 180° ca. 15 min backen.
  5. In der Zwischenzeit das Eiweiß steif schlagen, während des Schlagens langsam den Zucker einrieseln lassen.
  6. Teig aus dem Rohr nehmen und mit dem Gelee bestreichen. Darauf den Eischnee verteilen und wiederum für ca 10 min im Rohr weiterbacken.
  7. Abkühlen lassen, kurz vor dem vollständigen Erkalten in Schnitten oder Würfel schneiden.

Vor einem Jahr gab es: Herbstlichen Mandelkaffee.
Vor zwei Jahren gab es: Schuba.
Vor drei Jahren gab es: Apfelmus-Gewürzkuchen.

31. Oktober 2014

Topfengugelhupf.

Aufregende Tage liegen sowohl hinter, als auch vor mir.
Am Wochenende war ich einige Male mit den Salzburger Bloggermädels unterwegs, mit denen ich gerade an einer größeren Sache arbeite. Was das genau ist, wird Mitte November verraten! Also schaut regelmäßig hier rein, bald gibt es etwas zu berichten.
Und morgen geht es ab nach London für ein paar Tage. Der Beigel Bake in Shoreditch wird sicher wieder ein Besuch abgestattet.

Nun aber zu einer inländischen Spezialität: Gugelhupf! Dieses Mal ist es eine sehr saftige Version mit Topfen geworden.




Zutaten:
  • 250 g Topfen (Quark)
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 270 g Mehl
  • 5 Eier
  • 1 Packung Puddingpulver Vanille
  • 1 Packung Backpulver
  • Schale einer Zitrone


Zubereitung:
  1. Eigelb, Butter, Zitronenschale und Zucker sehr schaumig schlagen.
  2. Topfen esslöffelweise mit dem Mixer unterrühren.
  3. Mehl mit Pudding und Backpulver versieben und unter die Topfenmasse rühren.
  4. Schnee schlagen und unterheben (Achtung: wird eine sehr kompakte Masse!).
  5. Bei 160° etwa 1 Stunde backen.
Vor einem Jahr gab es: Zimtzupfbrot
Vor zwei Jahren gab es: Reisauflauf mit Äpfeln.
Vor drei Jahren gab es: Karfiolgratin.